Erbrechen nach Pille danach

Erbrechen nach Einnahme der Pille danach

Wer sich aufgrund von Übelkeit innerhalb von drei Stunden nach Anwendung der Pille danach übergeben musste und die Pille danach erbrochen beziehungsweise ausgekotzt hat, sollte so schnell wie möglich eine weitere Tablette der Pille danach einnehmen. Der kritische Zeitraum von drei Stunden wird in den Packungsbeilagen beider Pille danach-Präparate genannt. Der Grund dafür ist, dass Erbrechen zu einer eingeschränkten Wirksamkeit der Pille danach führen und somit eine Schwangerschaft trotz Einnahme der Pille danach eintreten könnte.

Sollte es zeitlich insgesamt bereits knapp werden, dann ist als weitere und obendrein sicherere Methode zur Notfallverhütung das Einsetzen einer Kupferkette innerhalb von fünf Tagen nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr zu überlegen. Lesen Sie hierzu auch mehr unter "Spirale danach".

Die Kupferkette hat gegenüber der Pille danach den deutlichen Vorteil, dass man sie zum einen nicht erbrechen kann und zum anderen, dass ihre Sicherheit bei der Verhütung einer Schwangerschaft im Nachhinein im Zeitverlauf nicht abnimmt.

Die Kupferkette verhütet eine Schwangerschaft gleichbleibend mit über 99 %iger Sicherheit. Gleichzeitig kann die Kupferkette direkt im Anschluss als Verhütungsmethode für die nächsten fünf Jahre in der Gebärmutter verbleiben und somit fortan als Verhütungsmethode genutzt werden.